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Biografie

2011 schrieb Kenneth-Marten Lück in einer niedersächsischen Kleinstadt seinen ersten Song, weil er es nicht schaffte, seine Gefühle mit visueller Kunst auszudrücken. Das mag an seinem völligen Mangel an malerischen Fähigkeiten gelegen haben, aber das ist auch nicht weiter schlimm.

Der in Deutschland lebende Singer/Songwriter schreibt seit 2011 Songs, deren musikalische Einflüsse von Tom Petty bis Suzanne Vega reichen. Seine ungewöhnliche Lyrik versucht, Gefühle und Situationen aus einem anderen, lyrischeren Blickwinkel zu erfassen. Kombiniert mit einem sehr klassischen Rock- und Akustik-basierten Songwriting, während er gleichzeitig etwas von seinem Progressive-Rock-Erbe in die Songs einfließen lässt, spannt er den Bogen zwischen Old-School in seiner Musik und Moderne in seinen Texten. Die Tatsache, dass er die Songs in erster Linie für sich selbst und nicht für ein Publikum schreibt, das Studio wie eine Live-Performance behandelt und den Großteil der Instrumentalarbeit selbst erledigt (mit Ausnahme eines gelegentlichen Schlagzeugers oder Gastmusikers), verleiht seinen Alben eine rohe und ehrliche Qualität.

Sein neuestes Album, „the red fairy“, ist eine Rückkehr zu seinen Folk- und Akustik-Wurzeln und präsentiert acht Kurzgeschichten über Menschen, die die Vergangenheit bedauern und sich vor der Zukunft fürchten.